GELD

GELD

IST DAS TABUTHEMA NR. 1 IN EINER BEZIEHUNG.

Laut einer Umfrage kommt das Thema „GELD“ in einer Partnerschaft oftmals erst dann auf den Tisch, wenn die Beziehung bereits kriselt.

Bis dahin gehen 62% davon aus, dass sich der Partner nach einer Trennung, sicher gerecht verhalten würde.

Wenn es allerdings vorher nicht klar geklärt ist, welche Vorstellungen beide haben, wie mit den gemeinsamen Finanzen umzugehen ist, kann es im Ernstfall die Existenz bedrohen.

ICH WILL JETZT NIEMANDEM ANGST MACHEN.

Aber es ist mir ein Anliegen, vor allem Frauen dazu zu ermutigen, sich mit dem Thema Finanzen auseinander zu setzen.

Denn spätestens wenn man zusammenzieht, ist es Zeit solche Fragen gemeinsam zu klären:

  • Wer zahlt wie viel Miete?
  • Wer die Einkäufe?
  • Wer die Möbel?
  • Welche gemeinsamen Verträge müssen abgeschlossen werden?

Viele Experten raten dazu ein zusätzliches, gemeinsames Konto zu haben. Auf das beide Partner, je nach Einkommen, monatlich eine Summe X überweisen, von der dann die gemeinsamen Ausgaben bezahlt werden.

Wenn das Paar Kinder hat/plant, kommen noch weitere Fragen dazu:

  • Wer wird/kann, wie lange pausieren?
  • Welchen finanziellen Ausgleich bekommt derjenige, der beruflich für eine Weile zurücksteckt?

In Deutschland waren 2019 fast 75% aller Mütter berufstätig. 2/3 von ihnen in Teilzeit mit höchstens 25 Std/Woche.

Dafür gibt es viele Gründe. Einer davon ist das längst überholte EHEGATTENSPLITTING.

Nach wie vor macht es steuerlich Sinn, dass ein Partner viel mehr verdient, als der andere.

Dabei werden die Einkommen beider Partner zusammengelegt, halbiert und dann wird der jeweilige Steuersatz festgelegt.

Durch den progressiven Steuersatz, werden höhere Einkommen stärker besteuert, was wiederum den Steuersatz des Besserverdienenden mindert. Das kann im besten Fall mehrere Tausend Euro Steuerersparnis im Jahr bringen. Da die meisten Paare das Ehegattensplitting nutzen, dafür die Steuerklassen III und V wählen, landet dieses Plus beim finanziell stärkeren Partner.

Vor allem verheiratete Frauen begnügen sich dann mit einem 450 Euro-Job. Sie zahlen darauf keine Steuern und Sozialabgaben und können sich beim Partner kostenlos in der Krankenkasse mitversichern lassen.

Das ist solange vorteilhaft, solange die Partner verheiratet und in einer glücklichen Ehe sind.

Schwierig wird es, wenn sie sich scheiden lassen und/oder das Rentenalter erreichen.

Laut der Studie vom Bundesfamilienministerium, verdienten 63%  der verheirateten Frauen zwischen 30 und 50 Jahren, weniger als 1.000 EUR netto im Monat.

Um die Altersvorsorge von Frauen und insbesondere Mütter, ist es dementsprechend sehr schlecht bestellt.

Deswegen ist es mir ein persönliches Anliegen, den Frauen diese Gefahren aufzuzeigen.

In unserer Podcastreihe „Frau Kann Karriere“, spreche ich mit der Finanzexpertin Xenia Krause-Dünow  über das Thema GELD. Uns beiden geht es darum Frauen die Scheu davor zu nehmen, sich mit der Altersvorsorge zu beschäftigen. Sich das Wissen über verschiedene Anlagealternativen aufzubauen und Kapitalanlage zu tätigen.

Wir werfen einen Blick auf Immobilien, Fonds, Aktien, Anleihen und ETFs. Sprechen darüber, wie man sein Anlageziel richtig formuliert, um Vermögen aufzubauen und zeigen Schritt für Schritt auf, wie man ein Depot eröffnet und anfängt, sich sein eigenes Anlageportfolio zusammen zu stellen.

Außerdem sprechen wir über die Notwendigkeit sich das Finanzwissen anzueignen und auch über die Freude an der eigenen finanziellen Unabhängigkeit.

In diesem Beitrag findet ihr weitere Tipps, wie ihr euch selbst mit weniger Gehalt langsam aber sicher ein kleines Vermögen aufbauen könnt, auch wenn ihr in Teilzeit tätig seid.

Weitere Tipps zu Karriere, Gleichstellung, Vereinbarkeit, Partnerschaft, Self Care, Time Management, Teams und Führung,

findet Ihr auch meinem Instagram Business Profil:

https://www.instagram.com/nina.kisner/

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